Bilderberg 2015 Location

http://www.infowars.com/report-bilderberg-2015-location-discovered/

Leaked 1955 Bilderberg Docs Outline Plan For Single European Currency

http://www.prisonplanet.com/leaked-1955-bilderberg-docs-outline-plan-for-single-european-currency.html

Das PNR – Passenger Name Record – Gesetz, jetzt auch in Europa

Die EU-Staaten wollen künftig die Daten von Flugpassagieren speichern. Das Europaparlament muss dem noch zustimmen. Deutschland wendet sich indes gegen eine lange Speicherdauer.

Die Mitgliedstaaten der EU haben sich im Grundsatz darauf geeinigt, in Europa ein System zur polizeilichen Auswertung von Fluggastdaten einzuführen. Auf einer Sitzung der Innenminister in Luxemburg verabschiedeten sie dazu eine gemeinsame Verhandlungsposition mit dem Europäischen Parlament. Ohne dessen Zustimmung kann ein solches System nicht gebaut werden. Da im Parlament in allen Fraktionen viel Skepsis herrscht, werden schwierige Verhandlungen erwartet. Sie sollen im Juni beginnen.

Die Analyse der persönlichen Daten von Flugpassagieren hat auf der ganzen Welt nach den Anschlägen vom 11. September 2011 an Bedeutung gewonnen. Sie werden von den Strafverfolgungsbehörden genutzt, um Terrorismus oder schwere Straftaten zu bekämpfen. Die EU hat in den vergangenen Jahren bereits Abkommen mit den Vereinigten Staaten, Kanada und Australien geschlossen, damit bei Flügen aus Europa in diese Länder Fluggastdaten ausgewertet werden können. In der EU gab es bisher kein solches System, nur Großbritannien hat eine nationale Auswertung aufgebaut.

Nach einem Vorschlag der EU-Kommission sollen in Europa künftig 19 Datensätze von jedem Passagier erhoben werden, wozu Name, Adresse, Reiseroute, Zahlungsdetails oder Sitznummer gehören. Uneins sind sich die Mitgliedstaaten allerdings noch über zwei Punkte: Die Kommission wollte ursprünglich nur Flüge von und nach Europa erfassen, was etwa ein Viertel der europäischen Flugbewegungen umfassen würde. Viele Mitgliedstaaten, darunter vor allem Frankreich, Großbritannien und Spanien, verlangten aber eine Einbeziehung der innereuropäischen Flüge. Angenommen wurde am Donnerstag ein dänischer Kompromissvorschlag, der besagt, dass jedes Land ausgewählte innereuropäische Flüge erfassen könne.

Bedenken gegen langen Zeitraum

Zum anderen ist vielen Regierungen die geplante Speicherdauer zu lange. Die Kommission hatte 30 Tage vorgeschlagen, danach sollen die Daten für fünf Jahre in anonymisierter Form aufbewahrt werden. In den Beratungen des Ministerrats wurde die 30-Tage-Frist auf zwei Jahre erhöht, um den Bedürfnissen der Sicherheitsbehörden entgegenzukommen. Am Donnerstag äußerten zahlreiche Regierungen Bedenken gegen einen so langen Zeitraum. Es herrschte aber allgemein die Erwartung vor, dass er in den Verhandlungen mit dem Parlament ohnehin verkürzt wird.

Bundesinnenminister Friedrich, der Deutschland auf der Sitzung vertrat, war einer der ganz wenigen Teilnehmer, die sich nicht zu Wort meldeten. Er wollte sein Schweigen als Enthaltung verstanden wissen, was die übliche Meinungsunterschiede zwischen Innen- und Justizministerium in Berlin zum Ausdruck bringen dürfte. Der Bundesregierung ist nach Auskunft von Diplomaten ebenfalls die Speicherdauer zu lang, außerdem ist sie gegen die Auswertung innereuropäischer Flüge. Als einziges Mitgliedsland stimmte Österreich gegen den Beschluss, die Niederlande enthielten sich. Etliche EU-Länder, vor allem kleinere, baten um finanzielle Hilfe der EU beim Aufbau des Systems. Die Kommission schätzt die Kosten auf 500 Millionen Euro.

Während in der EU noch über die Speicherung von Fluggastdaten debattiert wird, ist sie in den USA bereits seit Jahren Realität. Wer in die USA fliegt, dessen Daten landen schon heute direkt bei den amerikanischen Sicherheitsbehörden, wie zum Beispiel der CIA. Das kürzlich beschlossene Abkommen „Passenger Name Record PNR“ stellt die gängige Praxis nun auf eine rechtliche Grundlage. 26.04.2012, faz.net

Hier finden Sie einen Überblick, wie die USA bereits Daten von Passagieren aus Europa sammeln – im Vergleich mit der geplanten Erhebung der EU (im Text kursiv):

Um welche Daten geht es eigentlich?

Für europäische Reisende in die USA fordern dortige Sicherheitsbehörden Daten von den Fluglinien. Dazu gehören Name, Adresse, Sitzplatz- und Kreditkartennummer jedes EU-Passagiers – diese Daten wollen künftig auch die EU-Innenminister sammeln lassen. Dies geschieht automatisch, der Fluggast bekommt davon nichts mit. Die CIA fordert aber zusätzlich noch Informationen über die Nutzung von Vielfliegerprogrammen oder Serviceleistungen an Bord, etwa besondere Menüwünsche, sowie über Buchungen für Hotels und Mietwagen.

In der EU hingegen sollen Daten, die Rückschlüsse auf politische Haltungen, die Religion oder „ethnische Herkunft“ erlauben, nicht ermittelt werden.

Was soll das Datenhorten bringen?

Seit den Terroranschlägen am 11. September 2001 horten die Amerikaner massenhaft Daten, um Verdächtige aufzuspüren und Anschläge zu vereiteln. Fahnder der CIA können die Angaben bei der Jagd nach Terroristen oder Schwerverbrechern auswerten. Die europäischen Ermittlungen wollen mit den Daten vor allem die Reisebewegungen bereits verdächtiger Personen verfolgen.

Wieso ist das PNR-Abkommen so umstritten?

Weil die Daten der Passagiere ohne Verdacht und Anlass für die USA gesammelt werden. „Wir stellen alle Bürger unter Generalverdacht und liefern sie dem Rechtssystem der USA aus, anstatt unsere Werte zu verteidigen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Birgit Sippel. Von einer „Rasterfahndung“ und einem „Schritt zum Überwachsungsstaat“ spricht der Grünen-Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht. Die FDP warnt vor dem „gläsernen Passagier“. 27.04.2012, sueddeutsche.de

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NFC – Near Field Communication – Chips

 Smartphone wird zum Schlüssel der Zukunft

Türen öffnen, im Supermarkt bezahlen, Fahrkarten kaufen oder einen Parkschein lösen: Ein kleiner Chip verwandelt das Smartphone zum Alleskönner.

Sie breiten sich aus, ohne dass wir es merken. Sie verstecken sich im Geldbeutel und in der Kleidung. Schon bald werden sie unseren Alltag begleiten und überall sein; im neuen Personalausweis, in EC- und Kreditkarten, in den Schlössern von Autotüren. Oder in den Produktpackungen im Supermarkt. Funkchips, die sogenannten NFC-Chips, können Informationen speichern und über kurze Strecken beispielsweise an ein Smartphone verschicken. Dafür steht auch die Abkürzung NFC – Near Field Communication.

Der Einkauf der Zukunft könnte so aussehen: Der Kunde hält sein NFC-fähiges Smartphone auf den Zucker, die Nudeln oder das Müsli, und schon wird alles auf die Rechnung gesetzt. Wer etwa allergisch gegen Gluten ist, wird zudem gewarnt, falls er zum falschen Lebensmittel greift. Am Ausgang hält man dann das Smartphone einfach an einen Punkt an der Kasse, um zu bezahlen.

Im Vergleich zu Auszeichnungen wie QR-Code oder Strichcode, die auf Produkte gedruckt sind, scannt man die Information von NFC-Chips nicht nur, sondern kann auch eine solche hinzufügen. Dass zum Beispiel das Produkt nun gekauft oder reserviert ist. Diese Funktechnologie für kurze Strecken gibt es schon seit einigen Jahren, die NFC-Chips verbreiten sich allmählich auch auf mobilen Geräten, doch es müssen vor allen Dingen noch Anwendungen gefunden werden.

Antonio Krüger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zeigt – wie im Video zu sehen ist – mit einem Test-Supermarkt auf der Cebit, dass seine Anwendung bereits reibungslos funktioniert. Jedoch wurde dieses Forschungsprojekt wie viele andere in diesem Bereich noch nicht in die Praxis umgesetzt. Im April wollen Banken und Sparkassen ein Pilotprojekt starten, das das kontaktlose Bezahlen mit der EC-Karte ermöglicht. Nur wenige Betriebe wie die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund in Frankfurt (RMV) haben ihre NFC-Anwendungen so weit vorangetrieben, dass Kunden die Technik bereits heute anwenden können. Momentan dürfte sich Zahl der Nutzer überschaubar sein, denn Voraussetzung für die Nutzung der „Touchpoints“ der Bahn ist ein Smartphone, das mit einem NFC-Chip ausgestattet ist.

Der Kreis könnte sich in diesem Jahr zügig erweitern. Kürzlich stellten Hersteller wie LG und HTC auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Handymodelle mit NFC vor. Blackberry, Nokia und Sony bieten ebenfalls entsprechende Modelle an. Auch das Google-Handy Galaxy Nexus von Samsung kann mit dieser Funktechnik umgehen. Zurzeit gibt es weltweit fünfzig verschiedene Smartphones und Tablet-PCs mit NFC-Technik. Laut einer Marktanalyse von IMS Research gab es 2011 bereits 35 Millionen Smartphones mit Funktechnologie (Etwa jedes zwölfte verkaufte Smartphone hätte somit NFC-Technik) und nach deren Prognose sollen es in diesem Jahr 80 Millionen werden. ABI Research schätzt, dass in vier Jahren 552 Millionen mobile Gerät mit dieser Technik auf dem Markt sein werden.

Auf der Messe in Barcelona stellte NXP Semiconductors, die zusammen mit Sony die NFC-Technologie vor etwa zehn Jahren auf den Weg gebracht haben, weitere Anwendungen vor: Bezahlen am Parkautomat, Eintritt zur Firma, Bestellen eines Getränks im Café. Alles läuft dabei über das Smartphone. Wie die Technik richtig ausgereizt wird, zeigen Anwendungen, bei denen beide Chips aktiv werden. So speichert die Packung Zucker im Supermarkt, dass sie gekauft wurde und merkt sich ihren neuen Besitzer.

NFC hat alle Voraussetzungen sich in verschiedensten Lebensbereichen zu verbreiten. Bisher blieb der Durchbruch aus, weil mehrere Firmen beteiligt sein müssen, damit eine Anwendung umsetzbar ist. Selbst wenn ein Supermarkt auf die NFC-Technologie setzt und der Kunde dort mit NFC-Smartphone einkaufen könnte, bleibt zu klären, welches Unternehmen den Bezahlvorgang abwickelt. Google Wallet versucht sich gerade in den Vereinigten Staaten zu etablieren, der Einsatz in Deutschland ist aber noch nicht in Sicht. Es scheitert häufig auch am Ende des Einsatzweges: Firmen müssten ihre Mitarbeiterausweise umstellen. Cafés brauchen ein Menükarte mit NFC-Chip. Kommunen müssten ihre Parkuhren erneuern. Das alles braucht Zeit. FAZ.NET

Facebook, nein Danke!

Doch wie lange halte ich das noch aus?

Ich finde die Idee sozialer Netzwerke sehr gut. Sie erlauben es einem, mit Freunden und entfernten Bekannten in Kontakt zu bleiben und alte Freunde wieder zu finden. All das ist super! Es macht auch Spaß und viele Gruppenaktivitäten lassen sich über diese Hilfsmittel viel effizienter planen und umsetzen. Besonders praktisch ist auch, daß man quasi mit wenigen Klicks eine persönliche Repräsentanz im Internet besitzt. Ich denke, daß macht den Kern des Reizes für viele Menschen aus. Der Vorteil liegt auf der Hand. Man braucht am Abend auf der Party oft nur den Namen der Person, die einen interessiert, aufgeschnappt zu haben, und schon stehen einem die Möglichkeiten der erneuten Kontaktaufnahme offen.

Dennoch, irgendwie sträubt sich etwas in mir, mich in diese Netze hineinzubegeben. Das war am Anfang mit dem StudiVZ so. Da habe ich mich lange geziert und es am Ende dann doch einfach ausprobiert. Und woosh, es war toll! Ja, das hat richtig Spaß gemacht, sich dort ein Netz aufzubauen.

Was also stört mich?

Es ist der Herdentrieb, den ich beobachte. Denn die Herde zog es und die Herde zieht es noch immer nach Facebook…. (weiterlesen auf Tinyentropy’s Blog)