Bio-Chips: Miniaturisierte Labore auf dem Vormarsch

Tinyentropy's Blog

Wir haben uns längst schon an Produkte der Miniaturisierung gewöhnt, seien es die Mikrochips unserer Computer oder die Nanopartikel in unseren Schuhsprays. In der Biotechnologie gibt es derzeit sehr interessante Fortschritte in einem Bereich, den man sich so ähnlich wie die Entwicklung von Computerchips vorstellen kann. Dabei werden allerdings nicht Elektronen durch den Chip gelenkt, sondern winzige Mengen von Zelllösungen. Ein Briefmarken grosser Chip beherbergt ein kompliziertes Netzwerk aus Mikrokanälen, durch die die Zellen geleitet werden. Der Chip ist ein Mini-Labor, das heisst eine Reihe von komplizierten Analyseschritten können direkt auf dem Chip ausgeführt werden. Diese neuen Techniken werden so langsam marktreif und bieten ein fantastisches Potential. Davon möchte ich Euch heute erzählen.

 

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Leben aus dem Labor – Die synthetische Biologie

Sehr interessante Dokumentation von arte über die synthetische Biologie und deren möglichen umweltfreundlichen Nutzen sowie gravierenden Folgen.

Aber: Die Würfel sind bereits gefallen. Alea iacta est.

Leben aus dem Labor – Die synthetische Biologie. Von arte, 2011.

Es lebe die Sklaverei!

ProErde

Schön, dass alle Staaten dieser Erde die Sklaverei abgeschafft haben. Jetzt kann endlich die Zwangsarbeit in faktischer Leibeigenschaft beginnen:

Mit Dank an Erik Schüler, für den Video-Link!

Unsere verfluchten Ausländer- und Aufenthaltsgesetze rauben illegal hier Lebenden jedes Recht. Sie können wie Sklaven ausgebeutet werden. Denn wenn sie sich zu wehren versuchen, werden sie abgeschoben (in was für einem Staat leben wir, wo Verbrechensopfer bestraft werden). Außerdem riskieren sie ihr Leben und das ihrer Familie. Schlepper und Menschenhändler verdienen sich aufgrund dieser Gesetze eine goldene Nase. Keine Grenzen, keine Schlepper. Unsere Angst vor Fremden ist aber leider größer als unsere Menschlichkeit. Die christliche Nächstenliebe endet spätestens an unserer Staatsgrenze.

Was also tun? Kauft Fairtrade- und Öko-Produkte. Fast jeder kann es sich leisten, wenn er nur will. Sagt eurem Abgeordneten, dass ihr es nicht duldet, dass Gesetzen gegen Menschen statt für Menschen gemacht werden. Er darf nicht glauben, es lebten…

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Das Desertec-Projekt

Strom aus der Wüste. Geniale Technik.

von spiegel.tv

Megateleskop SKA

Es war ein Kampf um Titanen: 3000 Antennen bilden ein Riesenteleskop, wie man es noch nie gesehen hat. Jetzt ist klar, wo es gebaut wird – auf zwei Kontinenten.

Die ersten sieben Prototypen der südafrikanischen Radioantennen sind mit „Kat-7“ schon realisiert. „MeerKat“ mit 64 Antennen wird gerade ausgebaut.

Und der Gewinner heißt: Alle. Australien und Neuseeland auf der einen Seite, Südafrika mit acht weiteren Staaten aus dem südlichen Afrika auf der anderen Seite – alle fühlen sich als Gewinner eines Wettbewerbs, in dem es um eines der größten Wissenschaftsprojekte der Gegenwart geht – um das  „Square Kilometer Array“, kurz SKA, ein Radioteleskop, wie es die Welt noch nicht gesehen hat.

Zusammen werden die Antennen eine Fläche von einem Quadratkilometer haben, verteilt auf 3000 Antennen in einem Umkreis von jeweils mehr als 3000 Kilometern. Monatelang wurde versucht zu ermitteln, welcher der beiden Bewerberstandorte der meisten geeignete für das astronomische Megaprojekt ist – Australien und Neuseeland auf der einen Seite oder das afrikanische Länderkonsortium mit Südafrika an der Spitze auf der anderen Seite. Die Fachleute in einer Expertengruppe, die die technischen Standortvoraussetzungen zu klären hatte, tendierte, obwohl Australien lange im Vorteil war, im April klar für das südafrikanische Projekt.

Die SKA-Antennen im Kerngebiet sind spiralförmig in der Landschaft angeordnet

Am frühen Freitag Nachmittag nun haben die acht Mitglieder der SKA-Organisation sich nach mehrmaligem Aufschieben zu einer Entscheidung durchgerungen: An beiden Standorten sollen SKA-Antennen gebaut werden. Zusammen genommen wird SKA eine Empfindlichkeit haben die fünfzig Mal so empfindlich ist wie die bisher besten Radioteleskope der Welt und die Daten werden zehntausend Mal so schnell verarbeitet. Tatsächlich werden mit den gut 3000 geplanten Antennen jeden Tag zehn bis hundert Mal so viele Daten erzeugt und gespeichert, wie heute täglich durchs Internet fließen – zehn Terabyte pro Sekunde, eine Datenmenge, die 2,5 Millionen Musiktiteln entspricht.

Das Kontrollzentrum von „MeerKat“ nur wenige Kilometer außerhalb von Kapstadt.

Mit den Daten will man grundlegende Fragen der Kosmologie und Astrophysik beantworten, beispielsweise: Was ist die Natur der dunklen Energie? Was ist dunkle Materie? Wie hat das Universum begonnen nach dem Urknall? Gibt es zusätzliche Raumzeit-Dimensionen, wie es von Theoretikern vorhergesagt wird? Auch Fragen zur Masse von Neutrinos und ihrer Rolle bei der Evolution des Weltalls will man klären. Solche Signale in unterschiedlichen Radiowellenlängen, die von den SKA-Antennen empfangen werden, gehen von zahlreichen Objekten im Weltall aus – von Sternen mit fernen Planeten, Galaxienhaufen, von Pulsaren. Die ersten Sterne entstanden schon 400 Millionen Jahre nach dem vor rund 13,7 Milliarden Jahren geschätzten Urknall.

Die Entscheidung der SKA-Organisation, beide Standorte auf der Südhalbkugel zu nutzen, sieht eine Frequenzteilung vor: Die Radioempfänger für die mittleren Frequenzen sollen ab Phase 1, also ab dem Jahr 2016, in der Region Northern Cape in Südafrikas SKA-Gebiet  eingerichtet werden. Dort hat man mit dem Projekt „MeerKat“ schon zahlreiche Prototypen der Antennen im Kerngebiet im  Aufbau, jede größer als ein dreistöckiges Haus. 2013 sollen 64 MeerKat-Antennen fertig installiert sein. In Westaustralien sind mit dem „Square Kilometre Array Pathfinder“ (Askap) ebenfalls bereits Prototypen neuer Radioteleskope im Bau. Ab 2016 sollen dort insbesondere die Empfänger für niedrige Radiofrequenzen installiert und um das Jahr 2020 mit der wissenschaftlichen Arbeit begonnen werden. Am Ende sollen die südafrikanischen und ozeanischen Antennen durch optische Breitbandkabel miteinander gekoppelt werden. Die Baukosten sollen sich auf 1,5 Milliarden Euro belaufen, jährlich fallen zudem Unterhaltskosten von geschätzten 200 Millionen Euro an.

Forschungsministerin Schavan mit Ministerin Nadeli Pandor: Schavan hat bei ihrer Kapstadt-Reise jüngst die deutsche SKA-Mitgliedschaft angekündigt.

Ein Großteil der Infrastrukturen, insbesondere die für den Datentransport nötigen hochleistungsfähigen Leitungskabel und die Stromversorgung sind an beiden Standorten bereits weitgehend hergestellt. In Südafrika, das von Radioastronomen mehrheitlich bevorzugt worden war, weil man in dem abgelegenen Steppengebiet im Norden extrem gut gegen äußere Radiosignalstörungen geschützt ist, hat im Zuge der Planungen für SKA ein Gebiet von fünfhundert mal fünfhundert Kilometer als striktes „Radiowellenschutzgebiet“ ausgewiesen.
Ob es durch die radioastronomische Arbeitsteilung zu Mehrkosten kommen könnte, weil insbesondere die Datenverarbeitung und -aufbereitung einen enormen Aufwand erfordert, war bisher noch nicht zu erfahren. Die SKA-Organisation ist wie die australische Forschungsorganisation CSIRO, seit Beginn der SKA-Planungen im Jahr 2005 aktiv beteiligt an dem Megaprojekt, in einer ersten Stellungnahme zur Standortentscheidung bei den kalkulierten 1,5 Milliarden Euro oder rund 2,5 Milliarden Dollar geblieben.

Auch von den deutschen Radioastronomen – nach einer neuesten Erhebung des Bundesforschungsministeriums rund vierhundert – soll das Großprojekt genutzt werden. Nicht zuletzt deshalb hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan jüngst auf ihrer Reise zur Eröffnung des deutsch-südafrikanischen Wissenschaftsjahres die deutsche Mitgliedschaft in der SKA-Orgsanisation angekündigt. Mindestens eine Million Euro wird man dafür investieren. An der Entscheidung über den Standort hatte Deutschland allerdings noch nicht mitgewirkt.   Für Alex Jessner vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn, der bei der international hoch renommierten Gruppe um Michael Kramer arbeitet, hat man mit dem Radioteleskop in Effelsberg in der Eifel zwar eines der weltweit leistungsstärksten Radioteleskope. Aber: „SKA wird für alle ein riesiger Schritt vorwärts sein.“

Von Joachim Müller-Jung

Quelle: F.A.Z.

Tesla’s Little Secret

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An easy explanation of the free-energy system invented by Nicola Tesla.

THIS is renewable energy out of „nothing“. Tesla already built such systems and they worked. But how times has come, this system had no potential to make money, so it got forgotten. But I will remember…