Quarks & Co – Wohin verschwindet unser Geld

Interessante Doku in 5 Teilen

Teil 1 hier

Für die anderen 4 einfach bei Youtube den Vorschlägen folgen

Awesome tool

Here the genious program „Scale of the Universe“ from Cary und Michael Huang.

http://htwins.net/scale2/

Enjoy 🙂

Watch: Auf die Grösse kommt es an

NFC – Near Field Communication – Chips

 Smartphone wird zum Schlüssel der Zukunft

Türen öffnen, im Supermarkt bezahlen, Fahrkarten kaufen oder einen Parkschein lösen: Ein kleiner Chip verwandelt das Smartphone zum Alleskönner.

Sie breiten sich aus, ohne dass wir es merken. Sie verstecken sich im Geldbeutel und in der Kleidung. Schon bald werden sie unseren Alltag begleiten und überall sein; im neuen Personalausweis, in EC- und Kreditkarten, in den Schlössern von Autotüren. Oder in den Produktpackungen im Supermarkt. Funkchips, die sogenannten NFC-Chips, können Informationen speichern und über kurze Strecken beispielsweise an ein Smartphone verschicken. Dafür steht auch die Abkürzung NFC – Near Field Communication.

Der Einkauf der Zukunft könnte so aussehen: Der Kunde hält sein NFC-fähiges Smartphone auf den Zucker, die Nudeln oder das Müsli, und schon wird alles auf die Rechnung gesetzt. Wer etwa allergisch gegen Gluten ist, wird zudem gewarnt, falls er zum falschen Lebensmittel greift. Am Ausgang hält man dann das Smartphone einfach an einen Punkt an der Kasse, um zu bezahlen.

Im Vergleich zu Auszeichnungen wie QR-Code oder Strichcode, die auf Produkte gedruckt sind, scannt man die Information von NFC-Chips nicht nur, sondern kann auch eine solche hinzufügen. Dass zum Beispiel das Produkt nun gekauft oder reserviert ist. Diese Funktechnologie für kurze Strecken gibt es schon seit einigen Jahren, die NFC-Chips verbreiten sich allmählich auch auf mobilen Geräten, doch es müssen vor allen Dingen noch Anwendungen gefunden werden.

Antonio Krüger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zeigt – wie im Video zu sehen ist – mit einem Test-Supermarkt auf der Cebit, dass seine Anwendung bereits reibungslos funktioniert. Jedoch wurde dieses Forschungsprojekt wie viele andere in diesem Bereich noch nicht in die Praxis umgesetzt. Im April wollen Banken und Sparkassen ein Pilotprojekt starten, das das kontaktlose Bezahlen mit der EC-Karte ermöglicht. Nur wenige Betriebe wie die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund in Frankfurt (RMV) haben ihre NFC-Anwendungen so weit vorangetrieben, dass Kunden die Technik bereits heute anwenden können. Momentan dürfte sich Zahl der Nutzer überschaubar sein, denn Voraussetzung für die Nutzung der „Touchpoints“ der Bahn ist ein Smartphone, das mit einem NFC-Chip ausgestattet ist.

Der Kreis könnte sich in diesem Jahr zügig erweitern. Kürzlich stellten Hersteller wie LG und HTC auf dem Mobile World Congress in Barcelona neue Handymodelle mit NFC vor. Blackberry, Nokia und Sony bieten ebenfalls entsprechende Modelle an. Auch das Google-Handy Galaxy Nexus von Samsung kann mit dieser Funktechnik umgehen. Zurzeit gibt es weltweit fünfzig verschiedene Smartphones und Tablet-PCs mit NFC-Technik. Laut einer Marktanalyse von IMS Research gab es 2011 bereits 35 Millionen Smartphones mit Funktechnologie (Etwa jedes zwölfte verkaufte Smartphone hätte somit NFC-Technik) und nach deren Prognose sollen es in diesem Jahr 80 Millionen werden. ABI Research schätzt, dass in vier Jahren 552 Millionen mobile Gerät mit dieser Technik auf dem Markt sein werden.

Auf der Messe in Barcelona stellte NXP Semiconductors, die zusammen mit Sony die NFC-Technologie vor etwa zehn Jahren auf den Weg gebracht haben, weitere Anwendungen vor: Bezahlen am Parkautomat, Eintritt zur Firma, Bestellen eines Getränks im Café. Alles läuft dabei über das Smartphone. Wie die Technik richtig ausgereizt wird, zeigen Anwendungen, bei denen beide Chips aktiv werden. So speichert die Packung Zucker im Supermarkt, dass sie gekauft wurde und merkt sich ihren neuen Besitzer.

NFC hat alle Voraussetzungen sich in verschiedensten Lebensbereichen zu verbreiten. Bisher blieb der Durchbruch aus, weil mehrere Firmen beteiligt sein müssen, damit eine Anwendung umsetzbar ist. Selbst wenn ein Supermarkt auf die NFC-Technologie setzt und der Kunde dort mit NFC-Smartphone einkaufen könnte, bleibt zu klären, welches Unternehmen den Bezahlvorgang abwickelt. Google Wallet versucht sich gerade in den Vereinigten Staaten zu etablieren, der Einsatz in Deutschland ist aber noch nicht in Sicht. Es scheitert häufig auch am Ende des Einsatzweges: Firmen müssten ihre Mitarbeiterausweise umstellen. Cafés brauchen ein Menükarte mit NFC-Chip. Kommunen müssten ihre Parkuhren erneuern. Das alles braucht Zeit. FAZ.NET

Facebook, nein Danke!

Doch wie lange halte ich das noch aus?

Ich finde die Idee sozialer Netzwerke sehr gut. Sie erlauben es einem, mit Freunden und entfernten Bekannten in Kontakt zu bleiben und alte Freunde wieder zu finden. All das ist super! Es macht auch Spaß und viele Gruppenaktivitäten lassen sich über diese Hilfsmittel viel effizienter planen und umsetzen. Besonders praktisch ist auch, daß man quasi mit wenigen Klicks eine persönliche Repräsentanz im Internet besitzt. Ich denke, daß macht den Kern des Reizes für viele Menschen aus. Der Vorteil liegt auf der Hand. Man braucht am Abend auf der Party oft nur den Namen der Person, die einen interessiert, aufgeschnappt zu haben, und schon stehen einem die Möglichkeiten der erneuten Kontaktaufnahme offen.

Dennoch, irgendwie sträubt sich etwas in mir, mich in diese Netze hineinzubegeben. Das war am Anfang mit dem StudiVZ so. Da habe ich mich lange geziert und es am Ende dann doch einfach ausprobiert. Und woosh, es war toll! Ja, das hat richtig Spaß gemacht, sich dort ein Netz aufzubauen.

Was also stört mich?

Es ist der Herdentrieb, den ich beobachte. Denn die Herde zog es und die Herde zieht es noch immer nach Facebook…. (weiterlesen auf Tinyentropy’s Blog)

ACTA – The Signatories

Stand der Unterzeichnung und Ratifizierung

Am 1. Oktober 2011 wurde ACTA von Kanada, Australien, Japan, Marokko, Neuseeland, Südkorea, Singapur und den USA unterzeichnet. Bei der Runde in Tokio am 26. Januar 2012 unterzeichneten die EU, Österreich, Belgien, Bulgarien, die Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien, Schweden und das Vereinigte Königreich.

Erst wenn sechs Staaten ACTA ratifiziert haben, tritt das Übereinkommen dreißig Tage danach in Kraft (ACTA Art. 40). Noch hat kein Staat seine Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde beim Depositar Japan hinterlegt. by wikipedia

STOP ACTA!!!

http://www.stopacta.info/

http://www.stopacta.de/

http://stopp-acta.info/

Digitale Rasterfahndung

Auf den Spuren von Google

Das Ganze ist allerdings noch mit vielen Herausforderungen verbunden“, warnt Nigel Collier, Computerlinguist am Nationalen Institut für Informatik in Japan. Statt nach Terroristen sucht er im Web nach Krankheiten, genauer gesagt nach deren Ausbreitung. Er begibt sich dabei auf die Spuren von Google: Der Suchmaschinenanbieter registriert bereits seit einigen Jahren, in welchen Ländern beispielsweise oft nach Begriffen wie „Grippe“ und den damit verbundenen Symptomen gegoogelt wird. Mit Hilfe dieser Daten erstellt das Unternehmen automatisch eine Karte möglicher Epidemie-Herde.

Eine Reihe von Forschergruppen versucht, diesen Ansatz nun auf eine breitere Datenbasis zu stellen – darunter auch Collier, mit einem Projekt namens Biocaster. „Eines der großen Probleme ist die Menge an Daten, die wir in Echtzeit bearbeiten müssen“, sagt der Informatiker. Allein die von Collier beobachteten Webseiten und Newsletter bringen es an einem durchschnittlichen Tag auf etwa 27 000 Dokumente. Hinzu kommt der beinahe unüberschaubare Datenfluss aus den sozialen Netzwerken.

Aus diesem Wust ermittelt das Programm zunächst die Dokumente, in denen es tatsächlich um Krankheiten geht. Es sortiert doppelt gemeldete Fälle aus und erkennt die ernstzunehmenden Bedrohungen. Am Ende sollen nicht mehr als vier oder fünf Warnungen pro Tag aufkommen. Im Gegensatz zu den Terrorismusforschern aus Arizona setzt Collier dabei auf ein System, das Linguisten eine Ontologie nennen: Im Zentrum von Biocaster steht eine Begriffswelt, in der die Bezeichnungen, Symptome, Pathogene und sprachlichen Zusammenhänge für 300 unterschiedliche Krankheiten verzeichnet sind – ausgearbeitet in zwölf verschiedenen Sprachen.

Da wir es oft mit neuen Krankheiten zu tun bekommen, muss dieses System allerdings lernfähig sein und sich an aktuelle Entwicklungen anpassen“, sagt Collier. Es darf auch nicht zu wahllos vorgehen: Wenn der kanadische Teenie-Star Justin Bieber mal wieder Schlagzeilen macht und bei Twitter das „Bieber Fever“ grassiert, darf der Alarm-Algorithmus den Starkult nicht mit einem Virenausbruch verwechseln. „Wir wollen schließlich niemand nachts um zwei wegen dieser neuen Krankheit aus dem Bett holen“, sagt Collier und schmunzelt.

Schwierigkeiten machen auch noch Krankheiten, die sich wie die Schweinegrippe langsam von Land zu Land ausbreiten. Sie generieren zwar eine große Menge an Nachrichten, es fehlen aber die charakteristischen Aufmerksamkeitsspitzen einer lokalen Epidemie. Und manchmal weist die Biocaster-Software in die Irre, so wie kürzlich bei den jüngsten Krankenhauskeimen in Bremen. Dazu hatten sich viele Bundespolitiker und Behörden geäußert, daher verortete die Software den Ausbruch in Berlin. Dennoch ist Collier ganz zufrieden: Ein Vergleich berechneter Warnungen mit Daten der US-Seuchenbehörde habe ermutigende Ergebnisse geliefert.

Sein Kollege Filippo Menczer von der Indiana University setzt dagegen lieber auf Kontakte statt auf Inhalte. Menczer will wissen, wie sich Ideen in sozialen Netzwerken breitmachen – allen voran in Twitter. Dazu ermittelt er, wie oft einzelne Tweets von anderen Menschen weiterverbreitet oder kommentiert werden, Twitter-Nutzer sprechen dabei in der Regel von „Retweets“ beziehungsweise „Mentions“.

Ob jemand Demokrat oder Republikaner ist, lässt sich zum Beispiel allein daran erkennen, wessen Nachrichten er retweetet“, sagt Menczer. Das amerikanische Zwei-Parteien-System führe dazu, dass Nachrichten aus dem einen Lager auch vorwiegend innerhalb dieser Gruppe weiterverbreitet werden; zu Tweets der gegnerischen Seite gibt es dagegen allenfalls spöttische Kommentare. Das reicht, um die parteipolitische Präferenz eines Nutzers mit einer Sicherheit von 95 Prozent vorherzusagen. Die Analyse des Inhalts von Tweets erreicht nur eine Trefferwahrscheinlichkeit von 91 Prozent.

„Truthy“, wie Menczer sein Programm nennt, kann auch ermitteln, ob Trends in sozialen Netzwerken eine breite Basis haben oder ob sie bewusst von Parteien gestartet wurden, zum Beispiel, um den politischen Gegner mit Schmutz zu bewerfen. Da die Aufmerksamkeit für solch eine Verleumdungskampagne nur mit Twitter-Konten erreicht werden kann, die sich ständig gegenseitig retweeten, fällt die Konstellation in der „Truthy“-Analyse sofort auf. „Wir können solche Fälschungen mit einer Sicherheit von mehr als 95 Prozent ermitteln“, sagt Menczer.

Gerade erst hat ihm die Forschungsabteilung des Pentagons dafür zwei Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Die staatlichen Schnüffler interessiert allerdings nicht nur, welche politischen Ansichten die Bürger haben und welche aufrührerischen Ideen echt sind. Die Ausschreibungen von Pentagon und FBI zeigen noch ein weiteres Ziel: Die beiden Organisationen wollen auch wissen, wie sie im Web gezielt Stimmung machen können – und zwar, ohne dabei selbst enttarnt zu werden.

09.03.2012, Süddeutsche Zeitung

Der gläserne Deutsche

Die überwachung der Bürger in Deutschland

Und die Doku ist von 2009…

Ihr müsst endlich aufwachen, es reicht!

STOP ACTA!!!

http://www.stopacta.info/

http://www.stopacta.de/

http://stopp-acta.info/